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Anfrage an den Bürgermeister zur Stadtverordnetenversammlung am 29.10.2001
Sehr geehrter Herr Laesicke, Die Oranienburger Bürgerinitiative B 96 Umweltverträglicher Verkehr e.V. hat Sie in den zurückliegenden Jahren permanent auf das Problem der Gefahren auf den Schulwegen insbesondere an der B273 und den Problemen sicherer Querungen in den Bereichen der Kanalbrücken insbesondere an der B 273 hingewiesen. Sie haben aus unserer Sicht das Problem der nicht vorhandenen sicheren Schulwege an den genannten Bereichen nicht mit dem nötigen Ernst angepackt. Im Bereich der B 273 sind die Verhältnisse besonders kritisch - kürzlich starb ein Kind in diesem Bereich. Der Verkehr hat erheblich zugenommen, es gibt immer noch keine Ampel oder eine andere sichere Querungshilfe, der Rad- und Fußweg ist soweit überhaupt vorhanden in einem unzulässigen Zustand. Die geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Km/h existiert nicht. Die Verwaltung hat die W.-B.-Straße für den Verkehr gesperrt, die Brücke in Borgsdorf und nach Lehnitz ist ebenfalls zu. Die verkehrlichen Auswirkungen spüren wir täglich auf der B 273. Die Unfällzahlen zwischen Kanalbrücke der B 273 und dem Ortsausgang in EDEN haben sich im Vergleich zum gesamten Vorjahr bereits schon jetzt verdoppelt und Sie sehen dabei zu, daß die Kinder weiter gefährdet werden. Da hilft auch keine Ihrer Alibiaktionen, wie z.B. kürzlich die pressewirksam zu Ihrem Wahlkampf inszenierte Aufstellung von zwei Hinweistafeln zur Rücksichtnahme auf Kinder am Unfallort hinter der Brücke. 1. Weil am falschen Ort nach der Brückenabfahrt und 2. Schwer für den Fahrer eines Fahrzeuges zu erkennen und 3. Unverbindlich. Wir fordern Fakten zur Verbesserung der Sicherheit und das sofort! Fragen:
1. Wann werden die Rad- und Gehwege im Verlauf der B 273 gebaut? Wir erwarten kurzfristig zufriedenstellende Antworten auf unsere Fragen.
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