Oranienburger Bürgerinitiative B96 - Umweltverträglicher Verkehr e.V.
Willkommen Nachgefragt Aktivitäten Satzung Aufnahme Kontakt
 
Sonderzug für die Erhaltung der Bahnstrecke Oranienburg - Kremmen

Triebwagen der Prignitzer Eisenbahn GmbH in Eden, Foto Schurmann Am Sonntag, dem 25.Mai 1997, verkehrte auf einer Teilstrecke der Bahnlinie Oranienburg - Kremmen - Nauen anläßlich des Edener Frühlingsfestes ein Sonderzug der Bürgerinitiative. In der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr fuhr zwischen Oranienburg und Germendorf mit Halt in Eden achtmal ein Zug der Prignitzer Eisenbahngesellschaft mbH. Die erste Fahrt führte sogar bis nach Kremmen.

Auf dem Oranienburger Hauptbahnhof wurden die Fahrgäste des ersten Zuges von den Bürgermeistern Christoph Brunner aus Kremmen und Hans-Joachim Laesicke aus Oranienburg begrüßt. Insgesamt wurden an diesem Tag etwa 1.800 Personen befördert. Das belegt die große Attraktivität der Strecke und die hohe Akzeptanz der Bahn als Nahverkehrsmittel. Der Sonderzug wurde von der Eden-Genossenschaft und der Stadt Oranienburg unterstützt.

Mit diesen Aktionen will die Bürgerinitiative B 96 - Umweltverträglicher Verkehr e.V. auf die besondere Bedeutung dieser Bahnstrecke für die regionale Verkehrsentwicklung hinweisen. So beträgt die Fahrzeit von der Weißen Stadt, wo künftig mehr als 5.000 Menschen leben werden, zum Oranienburger Hauptbahnhof kaum 10 Minuten, von Eden sind es 12 und von Germendorf 15 Minuten.

Die Nauender Bahn stellt ein wichtiges Potential für attraktiven und umweltfreundlichen Nahverkehr für die Region nordwestlich Berlins dar. Diese Position wird auch durch wichtige Planungen der Stadt Oranienburg, des Landkreises Oberhavel und der Regionalplanung Prignitz-Oberhavel gestützt.

Ein 1996 von der Deutschen Bahn AG eingeleitetes Stillegungsverfahren wurde wegen des Interesses der Deutschen Regionalbahn GmbH ausgesetzt.

Im Gegensatz zur Deutschen Bahn AG, welche sich zunehmend auf den Fernverkehr zurückzieht, ermöglicht die Regionalisierung von Bahnstrecken wirtschaftliche und angepaßte Verkehrsangebote für die Menschen und Betriebe vor Ort. Die Brandenburgische Landesregierung muß ihr Bekenntnis zur Flächenbahn durch finanzielle Unterstützung auch für regionale Betreiber von Bahnstrecken zum Ausdruck bringen.

Zur Rettung der Bahntrasse müssen den schönen Absichtserklärungen Taten folgen. So muß die geplante Neutrassierung der B 96 eine Eisenbahnbrücke vorsehen. Die Gemeinden müssen sich für die vorhandenen und die Einrichtung neuer Haltepunkte engagieren. Durch den Bau von Haltepunkten für Eden, die Weiße Stadt (Schmalkaldener Straße) und das Krankenhaus (Sauerbruchstraße) kann die hochwertige Erschließungsfunktion des schienengebundenen Nahverkehrs genutzt werden und Staus im Stadtzentrum mindern.

Die örtliche Wirtschaft ist aufgerufen, die Nutzung der Bahn für ihren Güterverkehr wohlwollend zu prüfen. Auch das Postverteilzentrum in Börnicke ist hier gefordert.

Mit der Perspektive eines Anschlusses über Schmachtenhagen an die Heidekrautbahn kann das Mittelzentrum Oranienburg durch ein Bahnkreuz gestärkt werden. Das wäre ein zukunftsfähiger Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Bahnfahrten
Nov '98 Orbg.-Gdf.
Jun '98 Gdf.-Schmh.
Nov '97 Gdf.-Schmh.
Sep '97 Orbg.-Gdf.
Mai '97 Orbg.-Kremmen
Demonstrationen
10. November 2000
19. April 2000
05. Mai 1997
24. Juni 1996
Briefe an Minister
23.10.2000
 
Presse
Leserbrief Juni 2000
 
 
Willkommen Nachgefragt Aktivitäten Satzung Aufnahme Kontakt Seitenanfang